Nudeln kochen nach Junggesellenart

Letzthin lernte ich was ganz Erstaunliches: Man (vermutlich sogar auch frau) kann Nudeln auch ganz gegen die Regeln kochen und sie werden trotzdem gut. Ich muss gestehen, das hat mich wirklich überrascht. Man lernt nie aus.

Klassischerweise wirft man Nudeln ja ins kochende Wasser und kocht sie dann so lang bis sie gar sind. Ein Freund von mir kocht sie anders: Er gibt sie in den Topf, tut Wasser und Salz dazu, Deckel drauf, Topf auf den Herd, wenn das Wasser kocht schaltet er auf kleine Flamme und legt den Deckel schräg - und guckt gelegentlich nach, ob die Nudeln schon gar sind.

Ich hätte nie gedacht, dass das geht, aber sie schmecken ganz normal. Ich merkte beim Essen keinen Unterschied zur "klassischen" Nudelkochmethode. Dabei bin ich da einigermaßen empfindlich, Gatschnudeln mag ich ganz und gar nicht.


Noch was hab ich gelernt: Man kann (gute) fertige Tomatensauce auch einfach kalt druntermischen, genau wie Pesto. Ein paar (abgetropfte) Champignons aus dem Glas dazu sind auch nicht übel. Es lebe die gute alte Junggesellenküche! :)

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