Namenlos


Angst auf meinen Lippen
bitter wie Stein
der Tod grinst fahlgrün über meine
linke Schulter
die Mauern grau, die dunkelroten Ziegel wie
Beton
kein Fenster, keine Türen, keinen
Ausstieg
ich kam hierher
am Übermorgen

ich falle, falle, falle
vom Gestern
in den Grund der Nacht

du willst, dass meine
Finger bluten sollen
die Steine aber
sind glatt weich unantastbar kalt
ich verstehe nichts
mehr
hab ich je verstanden

die Fratze der Nacht
ist grau wie aller Nächte
Morgen
droht leuchtend schwarz
Erwachen



(Dezember 2005)



Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild

 

Neues in der Literarchie

Literarchie RSS Podcast

Das Letzte (Kommentare)

mehr raum für...
iwillbe - 17.08.08 11:00
Grins!
virago - 14.08.08 18:25
Hm (muss jetzt auch...
schmollfisch - 12.08.08 23:20
ausgebreitete Arme
AmarettazuBlaue - 28.07.08 19:03
gegenüber kunstwerken
bonanzaMARGOT - 28.07.08 13:54

Dein Userstatus

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Weblog Status

Start: 22.09.2006
Online seit 698 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 17.08.2008 11:00

Klickliste

Vote for me @ Dulzinea Charts - Literatur

Linkbutton

Creative Imperfection

xunds Minicity

minskurax

Literarchie zum Hören


Aktuelles
Gedichtetes
Gesehenes
Getextetes
Geträumtes
Gezeichnetes
Kulinarisches
Texte zum Tag
Verworfenes
Webzeugs
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren