Tu mir weh
mein Geliebter
fessle mich im dunklen Haus meiner Seele
lass mir keine Freiheit
die Freiheit ist ein Untier, es wird mich töten
schneide mich mit dem Glas deiner Worte
schlage meinen Geist bis er blutet
töte meinen Stolz
keine Tränen
ich liege auf deinem Altar
nackt
es ist schön, vor deinen Augen zu sterben
ich habe keine Angst
vor dir
ich fließe
von dir weg
keine Tränen, nein
mein Schmerz gehört mir
(Februar 2006)
virago
- 11.12.2006 02:02
- Gedichtetes


