Von der Logik des Seitensprungs – Thema mit Variationen
(Ein kleines Hypertext-Experiment)
A., verheiratet, drei Kinder, ist auf Dienstreise. Zusammen mit seinen Kollegen geht er abends ganz gern noch ein Bierchen trinken. Der letzte Abend entwickelt sich dann etwas feuchtfröhlich. Einer der Kollegen schlägt vor, ihn im Puff zu beenden. A. hat keine Lust, allein ins Hotel zurückzufahren. Was ist denn schon dabei, denkt er, ich kann ja einfach was trinken, während die anderen ...
Schließlich sticht ihn aber doch der Hafer und er geht mit einer der Frauen aufs Zimmer.
Wie geht es weiter?
Variante 1
Variante 2
Variante 3
A., verheiratet, drei Kinder, ist auf Dienstreise. Zusammen mit seinen Kollegen geht er abends ganz gern noch ein Bierchen trinken. Der letzte Abend entwickelt sich dann etwas feuchtfröhlich. Einer der Kollegen schlägt vor, ihn im Puff zu beenden. A. hat keine Lust, allein ins Hotel zurückzufahren. Was ist denn schon dabei, denkt er, ich kann ja einfach was trinken, während die anderen ...
Schließlich sticht ihn aber doch der Hafer und er geht mit einer der Frauen aufs Zimmer.
Wie geht es weiter?
Variante 1
Variante 2
Variante 3
virago
- 08.02.2007 17:54
- Verworfenes



Variante 1
„Natürlich, Liebling“, sagt er – in vollem Bewusstsein, dass das eine glatte Lüge ist. Gut, dass sie gerade wegschaut, sonst würde sie es ihm wohl „an der Nasenspitze ansehen“; sie kennt ihn zu gut. Glücklicherweise ist sie völlig arglos.
Später überlegt er: Was, wenn sie es von Dritten erfährt? Soll er nicht doch lieber beichten?
Aber ... nein. Er will sie nicht unnötig kränken. Schließlich war es nur ein kleiner Ausrutscher.
Zum Ausgleich (obwohl er weiß, dass es ein billiger Weg ist, sein Gewissen zu beruhigen) ist er in den folgenden Wochen besonders lieb und aufmerksam, nimmt sich auch mehr Zeit für die Kinder und denkt: Ich liebe dich und ich hoffe, dass du mir verzeihen wirst, solltest du es jemals erfahren.
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