denschie - 06.03.2007 11:35

hast du dich

auch selbst angefeuert? "schenk mir noch ein lächeln und jetzt dreh den kopf nach links ... jaa! das ist es! und noch mal!" mit ein bisschen schmissiger musik im hintergrund. lach, ich bin traumatisiert, weil ich mit 16 mal ein bisschen gemodelt habe (ganz lokal) und mein vater das so toll fand, dass er es professionalisieren wollte. ich war also in münchen bei einem "echten" shooting und musste mich in schwarze high heels und einen catsuite winden. ich habe mich in meinem ganzen leben nicht so unwohl gefühlt. die agentur hat sich denn auch nicht noch mal gemeldet. wen wundert´s :)
virago - 08.03.2007 01:15

Hilfe, nein!

Ich versuchte an was Schönes zu denken oder stellte mir vor, ich würde grad mit einem netten Menschen reden ... sowas in der Art.

Hab mir mit ungefähr 17 oder so angewöhnt, immer die Hand vors Gesicht zu halten, wenn mich wer fotografieren wollte. Ich hasse es wie die Pest. Selber machen geht, da kommt man sich nicht beobachtet vor und schaut dann auch nicht so blöd *gg*.

Mit ca. 15-16 fand ich sexy Outfits witzig, damals hatte ich auch die Figur dafür und die war ganz frisch, grins. Später fand ich sowas dann eher peinlich.
denschie - 08.03.2007 12:07

Gelungen

sind dir die Photos auf jeden Fall! Da ich einige Selbstphotographiererfahrungen mit meiner Handykamera habe, wundert mich sogar, wie gut deine Bilder geworden sind.
virago - 08.03.2007 14:11

Ich hab ja auch

ungefähr sechzig Bilder gemacht, davon waren ca. 90% Schrott. Außerdem macht meine Digicam größere Bilder. Das ist wie in der Analogfotografie das Verhältnis Pocketkamera - Studiokamera: Auf dem Film einer Pocketkamera ist jedes Negativ ca. 2x3 cm groß oder so; eine Studiokamera hat soviel ich weiß Fotoplatten, die viellicht 10x so groß sind (oder jedenfalls annähernd). Bei gleicher Bildgröße in der Ausarbeitung gibt es da klarerweise erhebliche Qualitätsunterschiede.

In der Digitalfotografie ist es halt die Datenmenge. Handyfotos sind unmittelbar für den Versand per Mail oder MMS oder um sie ins Internet zu stellen geeignet. Was von meiner Cam kommt, muss ich erst mal stark verkleinern, nicht nur die Bildmaße, sondern auch die Pixeldichte. Wenn man ein webgerechtes Foto mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten will, stößt man schnell an Grenzen, vor allem wenn man mit Schärfe-/Unschärfe-Regulierung arbeitet (z.B. um kleine Hautunreinheiten auszugleichen). Da bleiben dann plötzlich nur noch bunte Flecken übrig - was im Gesicht natürlich nicht grade toll aussieht *gg*.

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