Ich weiß nicht, ob das Deine Intention ist, aber ich muss sofort an all die großartigen Künstler denken, die eine Plage ihrer Familie waren.
Gauguin ist da ein gutes Beispiel.
Und ich frage mich oft, wie all diese geplagten Familienmitglieder, könnten sie noch was äußern, sich äußern würden. Würden sie sagen: "Das Geschmier hat über uns nur Leid gebracht"? Würden sie sagen: "Wir mussten Opfer bringen, aber es hat sich gelohnt"? Oder würden sie sagen: "Der war einer von uns!", obwohl sie ihm zu Lebzeiten nichts als Steine in den Weg geschmissen haben?
Und wer bin ich denn, dass ich eine Frau verurteile, die vom Erzeuger ihrer Kinder Unterhaltsbeiträge verlangt und derzeit wertlose Bilder als Ersatz nicht akzeptiert?
Uralte Fragen. Manchen gibt die Geschichte recht (zum Beispiel Gauguin), anderen nicht.
Seufzenden Gruß vm schmollfisch (freut sich, wieder Blogs abzugrasen!)
Liebe Schmollfischin,
daran dachte ich zwar nicht unmittelbar, aber es ist auch nicht ganz weit weg von meinen Gedanken (glaub ich).
Huch! Gleich wird mir wieder wer vorwerfen, dass ich allen Interpretationen zustimme. Ist aber nun mal so: Ich schreibe Gedichte meistens intuitiv und habe absolut nichts dagegen einzuwenden, wenn Leser/innen das dann auf ihre Weise interpretieren, ganz im Gegenteil: Ich finde es bereichernd!
Ich meinte gar keine ganz bestimmte Sache, wollte ein Gefühl beschreiben und keine konkrete Situation, insofern passt es eben. (Ob es fantasielosen oder bösartigen Menschen nun passt oder nicht *g*.)
LG virago-Mel (die mit dem Schwanz - äh - Schweif)
Gauguin ist da ein gutes Beispiel.
Und ich frage mich oft, wie all diese geplagten Familienmitglieder, könnten sie noch was äußern, sich äußern würden. Würden sie sagen: "Das Geschmier hat über uns nur Leid gebracht"? Würden sie sagen: "Wir mussten Opfer bringen, aber es hat sich gelohnt"? Oder würden sie sagen: "Der war einer von uns!", obwohl sie ihm zu Lebzeiten nichts als Steine in den Weg geschmissen haben?
Und wer bin ich denn, dass ich eine Frau verurteile, die vom Erzeuger ihrer Kinder Unterhaltsbeiträge verlangt und derzeit wertlose Bilder als Ersatz nicht akzeptiert?
Uralte Fragen. Manchen gibt die Geschichte recht (zum Beispiel Gauguin), anderen nicht.
Seufzenden Gruß vm schmollfisch (freut sich, wieder Blogs abzugrasen!)
Welcome back!
daran dachte ich zwar nicht unmittelbar, aber es ist auch nicht ganz weit weg von meinen Gedanken (glaub ich).
Huch! Gleich wird mir wieder wer vorwerfen, dass ich allen Interpretationen zustimme. Ist aber nun mal so: Ich schreibe Gedichte meistens intuitiv und habe absolut nichts dagegen einzuwenden, wenn Leser/innen das dann auf ihre Weise interpretieren, ganz im Gegenteil: Ich finde es bereichernd!
Ich meinte gar keine ganz bestimmte Sache, wollte ein Gefühl beschreiben und keine konkrete Situation, insofern passt es eben. (Ob es fantasielosen oder bösartigen Menschen nun passt oder nicht *g*.)
LG virago-Mel (die mit dem Schwanz - äh - Schweif)