Taxi to Hell
Sie taumelt in meine Arme, irgendwas stimmt nicht. Ich weiß nicht was los ist. Ich muss sie beschützen. Zu viele Menschen hier. Wir brauchen ein Taxi. Ich winke. Der Wagen ist frei, aber er hält nicht. Keiner hält. Wir laufen. Sie hat keine Schuhe und kann nicht weiter, ihre Füße bluten. Ich gebe ihr meine. Weiter, nur weiter! Wir müssen uns beeilen. Die Menschenmassen sind erdrückend, ich möchte nur weg, weg, aber ich kann sie nicht im Stich lassen, nicht jetzt. Weiter, immer weiter, der Schleier meines Halbbewusstseins ist fast am Zerreißen, raus aus diesem Traum, denke ich, aber dann hält ein Wagen und ich blicke an mir runter, zerrissene Kleider, bloßfüßig, von Kopf bis Fuß verdreckt, er wird uns nicht mitnehmen, denke ich, aber er muss! Jemand winkt und ich steige ein, sie will weiterrennen aber dreht doch um und klettert auf den Beifahrersitz, der gewinkt hat war gar nicht der Taxifahrer sondern ein Fahrgast, ich sitze jetzt neben ihm. Ins Krankenhaus? fragt er. Eigentlich wollte ich nach Hause, aber – klar, wir müssen ins Krankenhaus. Der Portier winkt uns durch. Schnell, schnell, sie warten schon. Aber wir kommen nie an, wir kommen nie an, wir kommen nie an.
(Überarbeitete Fassung einer Traumbeschreibung, erste Niederschrift war Anfang 2006, wann der Traum war weiß ich nicht mehr)
(Überarbeitete Fassung einer Traumbeschreibung, erste Niederschrift war Anfang 2006, wann der Traum war weiß ich nicht mehr)
virago
- 09.09.2007 01:02
- Geträumtes



Oh je,
Solche Träume finde ich faszinierend. Wer war denn "sie"? Jemand, den Du kennst?
Nachtgruß (mach mich gleich selbst ans Träumen)!
Sie
Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich den Traum aus "alter Erinnerung" niederschrieb oder ob er eher frisch war. Sinngemäß passt er in die Zeit kurz vor oder nach dem Tod meiner Mutter. Da hatte ich öfter solche Träume.