Kulinarisches
"Frappé" lernte ich erstmals vor 20 Jahren in Griechenland kennen. Es ist ein ganz schlichter Eiskaffee aus Instant-Kaffeepulver.
Für 1 Portion:
2 Tl Instant-Kaffeepulver (besonders gut eignet sich "Maxwell House", der löst sich wunderbar in kaltem Wasser)
200 ml Wasser
2 Eiswürfel
Zucker nach Geschmack (ersatzweise flüssiger Süßstoff)
evtl. Milch nach Geschmack
(evtl. ein Schuss Rum - natürlich nicht "original")
Kaffeepulver, Eiswürfel, Wasser und (falls gewünscht) Zucker/Süßstoff in einen Cocktailshaker geben und fest schütteln. Sehr gut eignet sich dafür auch ein fest schließendes Schraubglas. Es sollte nicht mehr als halb voll sein, sonst funktioniert das nicht richtig.
Nach Wunsch Milch reingeben. Genießen. Wach werden.
Das mit dem Rum hab ich gerade erst ausprobiert. Schmeckt sündhaft lecker ;-).
virago
- 16.07.2007 19:09
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Kulinarisches
Man nehme (für 1-2 Portionen, je nach Hunger und Anlass):
1 Kugel Mozzarella (ich nehm den fettreduzierten)
ca. 150-200g reife Kirschtomaten
1 Hand voll frische Basilikumblätter (ersatzweise 1 Tl tiefgekühltes oder 1/2 l getrocknetes Basilikum)
1 El Olivenöl "extra vergine" (darf auch etwas mehr sein, wenn's auf Fettkalorien nicht so sehr ankommt)
etwas Salz (nach Geschmack)
2-3 Umdrehungen aus der Pfeffermühle, falls gewünscht
(keinesfalls fertig gemahlenen Pfeffer verwenden, der ist nur scharf und sonst gar nix)
(Die Menge lässt sich natürlich beliebig vervielfältigen)
Mozzarella abtropfen lassen, mit Küchenpapier trocken tupfen, erst in Scheiben, dann in Streifen schneiden.
Tomaten waschen, halbieren oder vierteln. (Ähm, nicht waschen ODER halbieren, sondern waschen UND halbieren. Die Hälften dann evtl. noch mal halbieren.)
Basilikum waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden.
Alles in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen, Olivenöl drübergeben, umrühren.
Zugedeckt ca. 1 Stunde durchziehen lassen (nicht im Kühlschrank, sonst schmecken die Tomaten fad), dabei wenn möglich mehrmals umrühren.
Wer will und mag, kann natürlich auch Essig drüberschütten, ich persönlich finde, dass das eine der sieben Todsünden ist 8).
Ja, und dazu gibt's dann optimalerweise leckeres Toskanabrot oder Ciabatta. Baguette geht natürlich auch.
virago
- 12.06.2007 22:53
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Kulinarisches
Heute merkte ich, dass ein paar Erdbeeren (die ersten heuer! natürlich noch aus Spanien) zu vergammeln drohten, weil ich drauf vergessen hatte - also schnell was draus gekocht.
Man nehme (für 1 Portion):
3 Handvoll Fusilli (italienische Spiralnudeln)
ein paar Erdbeeren - ich glaube, ich hatte 5 Stück, dürfen aber ruhig auch ein paar mehr sein
ein Stück Salatgurke (so 10, 12 cm)
1 Knoblauchzehe
1/2 Tl eingelegter grüner Pfeffer
1 El Kürbiskerne
1 El Kürbiskernöl
ein Schuss Balsamico-Essig
bisschen Salz
Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
Inzwischen die Erdbeeren waschen, Grün entfernen & in Stückchen schneiden (die Erdbeeren, nicht das Grün *gg*), Gurke ungeschält in feine "Stifte" schneiden, Knoblauchzehe schälen und hacken oder fein würfeln, abgetropfte Pfefferkörner grob hacken, Kürbiskerne grob hacken, alles in eine Schüssel geben, leicht salzen und mit Balsamico-Essig und Kürbiskernöl marinieren.
Nudeln abgießen, Erdbeer-Gurken-Mischung im Nudeltopf kurz andünsten, Nudeln wieder dazugeben, durchrühren, bisschen ziehen lassen, fertig.
Schmeckt apart, geht schnell und macht kaum Mist ;)
virago
- 27.03.2007 23:01
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Kulinarisches
Ach, es ist zum Weinen: Mein bevorzugter Diskonter hat sie nicht mehr. Leberwürste nämlich.
Weil... na ja, selbst als vorwiegende Fleischverächterin hab ich doch ab und zu Lust auf was Fleischiges und diese geschmacksverstärkerfreien Leberwürste waren genau meine Kragenweite.
Egal. Das Rezept, das eigentlich kein Rezept ist: Leberwürste (oder halt Entenbrüste!) nach Packungsanweisung braten, Rotkraut aus der Tiefkühltruhe nach Packungsanweisung zubereiten (wahlweise geht auch selber gekochtes :) ) und nun der "Clou":
Klassische Beilage wären nun Semmelknödel oder Kartoffelknödel. Was aber auch funzt (und echt lecker schmeckt): Kartoffelgnocchi aus dem Kühlregal nicht kochen, sondern braten. Es gehen auch die trockenen Gnocchi, die solltest du aber vorher - blubb, blubb - nach Packungsanweisung garen, vielleicht bisschen kürzer als dort angegeben.
Und dann die Gnocchi (= Kartoffelnockerln) einfach in eine Pfanne mit so wenig Fett wie möglich schmeißen und bisschen braten. Oder auch im Backrohr auf einem Stückchen Backpapier... oder so.
(Meinereine verwendet im Übrigen, wenn denn Bratfett nötig ist, Erdnussöl. Das ist geschmacksneutral, hoch erhitzbar, lang haltbar.... na ja insgesamt halt praktisch. Klassisch wäre natürlich Schweinschmalz.)
virago
- 26.12.2006 00:38
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Kulinarisches
Man nehme: drei bis vier Handvoll Penne rigate (italienische Hartweizengrieß-Nudeln), ca. gleiche Menge tiefgekühlte Fisolen / grüne Bohnen (fagiolini, judías verdes, ...), 2-3 Tl Pesto Rosso (fertig aus dem Glas), etwas Salz und Olivenöl - und natürlich Wasser; frisch geriebenen Parmesan nach Geschmack.
Zubereitung: Wasser mit Salz und Olivenöl zum Kochen bringen, Nudeln und Fisolen = grünen Bohnen reinschmeißen & wieder ordentlich aufkochen lassen, dann nach Packungsanweisung der Nudeln garen (meistens 8-10 Minuten). In ein Sieb abgießen, zurück in den Topf, Pesto reinrühren, Parmesan drüber, auf Teller tun, genießen.
(Wer's exakter haben will, gart Nudeln und grüne Bohnen getrennt.)
Rezept für 2. Je nach Hunger und Zahl der Esser kann die Menge natürlich variiert werden. Auch andere Pestos oder aber auch fertiger Tomatensugo gehen.
(Korrigiert am 1.3.07.)
virago
- 10.12.2006 01:37
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Kulinarisches
Wieder mal eine merkwürdige Spontankreation (reicht je nach Hunger für ein bis zwei Personen; Reste kann man am nächsten Tag auch kalt als Salat essen):
Ein paar frische Champignons (ca. 1/3 einer Viertelkilotasse, also etwa 80 Gramm), zwei oder drei Radieschen und ein Stück Zucchini putzen (Champignons nicht waschen sondern nur mit Küchenpapier abreiben) und ganz fein blättrig schneiden, evtl. mit dem Gurkenhobel. Eine in Öl eingelegte, gegrillte rote Paprikaschote (bzw. zwei Hälften einer solchen) in Streifen schneiden. Alles in eine Schüssel geben, mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer (schwarz, weiß, bunt, ganz nach Belieben) bestreuen, ca. 1 El Balsamico-Essig und 1-2 El Kürbiskernöl drübergeben, vorsichtig vermischen und etwa 30 Minuten durchziehen lassen.
ca. 150g Penne rigate (oder Farfalle oder Muschelnudeln oder was sonst zu passen scheint) "al dente" kochen, abgießen, im heißen Topf mit dem Gemüsecarpaccio vermischen, kurz durchziehen lassen und genießen.
Dazu würden noch gehackte Kürbiskerne und gehobelter Parmesan passen - hatte ich aber grad nicht da.
Für Fleischtiger: Ich glaube, gebratene Hühnerbrust wäre auch nicht verkehrt.
virago
- 25.10.2006 21:34
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Kulinarisches
Lecker für Kiwis, frische Feigen, Erdbeeren, Ananas (frisch oder aus der Dose) und vielleicht auch noch ein paar andere Früchte (muss ich erst ausprobieren):
In mundgerechte Stücke schneiden, darüber ein paar Umdrehungen bunten (oder auch schwarzen) Pfeffer aus der Mühle und/oder ein bisschen grünen Pfeffer aus dem Glas, fein gehackt, etwas Balsamicoessig, evtl. ein oder zwei Esslöffel Fruchtsaft.
Eine Weile (mind. 30 Minuten) durchziehen lassen - genießen.
virago
- 15.10.2006 20:43
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Kulinarisches
Letzthin lernte ich was ganz Erstaunliches: Man (vermutlich sogar auch frau) kann Nudeln auch ganz gegen die Regeln kochen und sie werden trotzdem gut. Ich muss gestehen, das hat mich wirklich überrascht. Man lernt nie aus.
Klassischerweise wirft man Nudeln ja ins kochende Wasser und kocht sie dann so lang bis sie gar sind. Ein Freund von mir kocht sie anders: Er gibt sie in den Topf, tut Wasser und Salz dazu, Deckel drauf, Topf auf den Herd, wenn das Wasser kocht schaltet er auf kleine Flamme und legt den Deckel schräg - und guckt gelegentlich nach, ob die Nudeln schon gar sind.
Ich hätte nie gedacht, dass das geht, aber sie schmecken ganz normal. Ich merkte beim Essen keinen Unterschied zur "klassischen" Nudelkochmethode. Dabei bin ich da einigermaßen empfindlich, Gatschnudeln mag ich ganz und gar nicht.
Noch was hab ich gelernt: Man kann (gute) fertige Tomatensauce auch einfach kalt druntermischen, genau wie Pesto. Ein paar (abgetropfte) Champignons aus dem Glas dazu sind auch nicht übel. Es lebe die gute alte Junggesellenküche! :)
virago
- 14.10.2006 20:37
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Kulinarisches
(Aus meiner Serie "Seltsame Singleküche")
- 2 Scheiben altes Toastbrot aus dem Tiefkühlfach
- 1 Rest Pesto alla Siciliana (mit Walnüssen, Tomaten und Ricotta), ca. 1/4 Glas
- 1 Ei kurz vor Ende der Mindesthaltbarkeitsdauer
- ca. 1 El bröseliger Ziegenfrischkäse mit Kräutern, der zufällig noch da ist und als Brotaufstrich nicht schmeckt.
- Olivenöl (immer vorhanden) und ein bisschen Walnussöl für den Geschmack (weil's grad da ist)
Gefrorenes Toastbrot in mundgerechte Stücke brechen. Reindl (Kasserolle) mit möglichst dickem Boden (oder Pfanne mit Deckel) erhitzen, etwas Olivenöl rein, Toastbrotstücke rein, ein paar mal umrühren, auf kleine Hitze reduzieren und das Toastbrot auftauen/trocken/leicht anrösten. Herd wieder abdrehen (bei E-Herd: Topf von der heißen Platte ziehen).
Das Ei aufschlagen und vorsichtig ins Pestoglas gleiten lassen. Glas zuschrauben, kräftig schütteln. Ei-Pesto-Mischung über die gerösteten, inzwischen abgekühlten Brotstücke gießen. Rest im Glas mit etwas warmem Wasser lösen und ebenfalls drübergießen. Mischung gut verrühren, eine Weile (ca. 1/2 Stunde oder so) durchziehen lassen.
Herd wieder anwerfen, Mischung erst mal rasch erzitzen, dann Temperatur auf Minimum reduzieren, Ziegenkäse drüber, umrühren, Deckel drauf und ca. 15 Minuten brutzeln lassen; evtl. zwischendurch ein oder zwei mal umrühren.
Abdrehen, bisschen Walnussöl drüberträufeln, noch mal umrühren und noch kurze Zeit durchziehen lassen. Essen. Wohl bekomm's.
Das ist gegen alle Regeln der Kulinarik, ich weiß ;-). Schmeckt trotzdem gar nicht so übel. Man kann es natürlich auch mit frischeren Zutaten und mehr Kochgeschirr-Aufwand zubereiten.
virago
- 03.10.2006 20:22
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Kulinarisches